VORPRAKTIKUM – FAQ

Das Vorpraktikum muss wie der Name sagt – vor – Antritt Ihres Studium in einer Mindestdauer von sechs Wochen in Vollzeit, und – am Stück – mit 40 Stunden/Woche absolviert werden.

Warum ist ein Vorpraktikum notwendig?

In einem Modedesign Studium müssen die Student:nnen eigene Ideen konkret umsetzen und realisieren. Im Rahmen dessen werden biegewirksame Materialen zu einer dreidimensionale Körperhülle verbunden. Das bedeutet nicht ausschliesslich mit Textilien zu arbeiten, und diese auschliesslich mit Nähmaschinen und per Hand zusammenzunähen, jedoch wird das den grössten Anteil des Modedesignsstudiums einnehmen.

Wenn keinerlei Vorbildung im Bezug auf die Anfertigung von Bekleidung in Form einer Schneiderausbildung besteht, d.h. man mit dem Arbeiten an Näh- und Spezialmaschinen, Bügelautomaten, mit Schnittkonstruktion, Verarbeitungstechniken auch per Hand, etc. nicht vertraut ist, empfehlen wir dringend ein entsprechendes Praktikum in der Fertigung vor Antritt des Studiums.

Auf Grund dessen ist es auch – nicht – möglich, den Zeitraum von sechs Wochen für das Vorpraktikum aufzusplitten und in mehrere Teile aufzuteilen.

Das erleichtert insbesondere im ersten Studienabschnitt mit Studienstart im 1. Semester das Verständnis für das Nähen und die Konstruktion von Bekleidung zur erfolgreichen Bewältigung der Module Technologie (Fertigung), Form (Schnitt analog und digital) und Entwurf (Design).

Was wird für ein Vorpraktikum anerkannt?

Wir empfehlen grundsätzlich ein fertigungsbezogenes Praktikum in einem Mode- und Schneideratelier, oder einer Kostümschneiderei an einem Theater o.ä.. Ein vorab absolviertes, duales Studien mit Abschluss zum Schneider:innen und Modeassistent:innen wird alternativ anerkannt. Im Textileinzelhandel gibt es durchaus auch Geschäfte, die Änderungen und Anpassungen an Kleidung nach Erwerb für die Kund:innen durchführen. Ein Vorpraktikum in einer Änderungsschneiderei stellt ebenso eine Möglichkeit dar.

Was wird für ein Vorpraktikum – nicht – anerkannt?

Ein Praktikum zum Beispiel im Textileinzelhandel im Verkauf, in der Moderedaktion eines Magazins oder einer Modelagentur erfüllt die oben genannten Voraussetzungen für ein besseres Verständnis von Fertigung und Schnitt nicht.Wir raten in Folge dessen immer davon ab.

Autodidaktisch erworbene Nähkenntnisse im Rahmen von Volkshochschulseminaren oder Youtube-Tutorials werden als Vorpraktikum ebenso nicht anerkannt. Ein sogenanntes Praktisches Jahr wird ebenso nicht anerkannt.