Lisa Weissgerber – Kommando Affe loco a go go


„ff
vvvvvvvpppsssgggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggg
ggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggg
ggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggg
ggggggggggggggggggsssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss“

(Auszug; Notes Towards the Complete Works of Shakespeare
by Elmo, Gum, Heather, Holly, Mistletoe and Rowan; Sulawesi Crested Macaques (Macaca Nigra) from Paignton Zoo Environmental Park )

Laut des Infinite-Monkey-Theorems ist es möglich, dass ein Affe, den man vor eine Schreibmaschine setzt, irgendwann, es sei denn er lebt ewig und ihm geht nie das Papier aus, in der Lage ist, Shakespeares Werke zu schreiben.

Zwar lässt sich berechnen dass es theoretisch möglich ist, aber nicht wann ein solches Werk entsteht. Durch die ständige Wiederholung des Schreibens muss neben dem am Ende stehenden richtigen Text eine riesige Anzahl an fehlerhaften Versionen existieren, die dem Original ähneln können oder stark davon abweichen.

Es entsteht eine Winterkollektion, die ihren experimentellen Gestaltungsansatz aus der Auseinandersetzung mit möglichen „Fehlern“ während des Entstehungsprozesses und der Thematik der Überlagerung zieht und versucht diese tragbar zu machen.