Daniel Amir Nodjumi – Lost Angel’s.


Die Abschlussarbeit „Lost Angel’s“ befasst sich mir der Thematik der Mystik und der Popkultur, und der Frage, wie diese zwei Welten miteinander verschmelzen und dem Zuschauer im Verborgenen eine tiefergehende Botschaft vermitteln möchten.

Die Mystik und die Popkultur scheinen zwei unterschiedliche Welten zu sein, und doch haben sie viel gemeinsam, da sie oftmals zusammen verschmelzen und etwas kreieren, was verborgen agiert und nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Das was wir dort zu Gesicht bekommen, hängt von unserem persönlichen Bewusstseinszustand ab, ob wir das Verborgene bemerken und in der Lage sind hinter den Vorhang zu schauen und es zu entschlüsseln. Dabei gibt es kein richtig und kein falsch, da die Interpretation dessen was wir wahrnehmen, ein Spiegelbild dessen ist, wer wir sind und wie bewusst und aus welcher Perspektive wir die Welt wahrnehmen.

Die Kollektion „Lost Angel’s“ vereint sowohl das auf den ersten Blick Ersichtliche, als auch etwas, was im Verborgenen stattfindet und durch eine entsprechende Inszenierungsform kommuniziert wird. Ziel ist es dem Betrachter einen Freiraum für Interpretation zu ermöglichen, idealerweise außerhalb des Rationalen und mit dem Verstand greifbaren. Bei der Inszenierung wurde auf das Medium Video gesetzt, um dem Zuschauer eine besondere Experience zu bieten.

Bei der Kollektion handelt es sich um reine Abendmode, mit dem Fokus auf Couture.

Dabei wurde auf zeitloses Design, hochwertige Materialien und eine ansprechende Ästhetik für internationale Kundschaft gesetzt. Die Silhouetten sind körperbetont, in einem Mix aus Symmetrie und Asymmetrie.

Zusätzlich lag der Fokus auf dem Vereinen von sowohl, Eleganz als auch Extravaganz ummantelt von einer hochwertigen Ästhetik.

Die Elemente der Popkultur, Celebrity-Culture und einer gewissen Nostalgie an vergangene Zeiten der späten Neunziger als auch frühen Zweitausender, spielten im Design eine entscheidende Rolle.

 

           

Designer: Daniel Amir Nodjumi

Mentor: Prof. Volker Feyerabend

Fotograf: Firma Formedia (Krzysztof Ulanski)