Studienprofil

Der Beruf der Modedesigner*innen, und die gesamte Textil- und Bekleidungsindustrie, unterliegt seit Jahren einem starken Wandel. Entwicklungs- und Produktionsprozesse, sowie die Wahrnehmung von Mode heute hat sich durch die Digitalisierung und das Internet radikal verändert.

Der Studiengang Modedesign an der Hochschule Hannover hat das früh erkannt, und diesen Transformationsprozess bereits 2013 mit einer Ausstellung auf der Ethical Fashion Fair, und der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin eingeleitet. 2015 startete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt SLOW FASHION als erstes Projekt dieser Art in Deutschland. Die Forschungsaktivitäten des Studiengangs sind im „USE-LESS Zentrum für nachhaltige Designstrategien“ versammelt.

Heute stützt sich das Studium zum Modedesigner*innen an der Hochschule Hannover inhaltlich auf die drei Säulen:

– Diversität

– Nachhaltigkeit

– Digitalisierung

Eine Spezialisierung auf Männermode und geschlechterübergreifende Enby-Mode (nonbinary) ist möglich, und in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Kernziel des Modedesignstudiums an der Hochschule Hannover ist die Entfaltung individueller Handlungsspielräume und Entscheidungsfreiräume angehender Gestalter*innen, die sich in Zeiten fortschreitender Digitalisierung und Klimawandel ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, und selbstbestimmt die Mode von morgen aktiv mitgestalten.

So bereitet das Modedesign-Studium die Studierenden übergreifend auf die vielfältigen Tätigkeitsfelder in der Modebranche vor. Sie lernen sich sinnvoll, sinnlich und nachhaltig mit Mode zu beschäftigen. Ein umfangreiches Repertoire wissenschaftlicher, praxisorientierter, fachlich-gestalterischer und produktionstechnischer Studienangebote, motivierte Fachleute und eine hochmoderne Ausstattung bieten dafür beste Voraussetzungen.

Das Studium ermöglicht den Absolvent*innen und die Arbeit im modenahen Designbereich für technisch-industriell ausgerichtete Kollektionen in hoher Auflage, sowie für anspruchsvolle industrielle Einzelprodukte. Sie sind qualifiziert für Corporate Fashion, Damen-, Herren- und Kindermode, künstlerisch-experimentelle Modekonzepte und multimediale Modepräsentationen für Ausstellungen, Messen und Laufsteg sowie für Illustrationen, Trendrecherche, Marketing, Werbung, PR und Journalismus.

Kontakte zu internationalen Modedesignern und Labels, sowie ein umfangreiches Alumni-Netzwerk unterstützen die Studierenden bei Projekten, im Praktikum oder im Auslandssemster.

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