Forschung

Freaky Fashion Festival Hannover

Samstag 21.5.2016// Musikzentrum Hannover

Im Zentrum des Events steht Fashion „born in Hannover“ – gemeinsam präsentieren sich rund 30 Designerinnen und Designer der hannoverschen Modeszene in ihrer ganzen Vielfalt. Von der regional ansässigen Modewirtschaft angeregt, entstand das Projekt Freaky Fashion Festival um dem Modestandort ein Gesicht zu geben. Bei der Verkaufsausstellung gibt es aktuelle Kollektionen zum Anschauen, Anfassen, Anprobieren- und natürlich zu kaufen.

Die im Rahmen des Forschungsprojektes Slow Fashion entstandenen Entwürfe zum Thema Zero Waste des Studiengangs Modedesign werden durch die neu gegründete USE-LESS-Foundation präsentiert. In der ULF gruppieren sich locker gleichgesinnte Designer, die mit Ihrer Arbeit ein starkes Zeichen gegen die Verschwendung von wertvollen Ressourcen im Modedesign setzen. Die Besucher können direkt von den Designerinnen erfahren, wie intelligente Schnittmuster dabei helfen können, Abfälle schon im Entstehungsprozess von Bekleidung zu vermeiden.

Mit Aleks Kurkowski, Superfashionrainbowcamp, Trailer Trash, BOOM Studio, Alexandra Weber und Balagans, präsentieren sich ausserdem Alumni der Hochschule Hannover mit ihren Labels und vielfältigen Aspekten und Konzepten zum Thema Nachhaltigkeit: von ressourcenschonender Materialauswahl über lokale Produktion, Upcycling, Customization und interdiziplinärer Kollaboration.

Die Entwürfe werden tagsüber während der Modeaktionen live präsentiert.

Mehr Informationen zum Freaky Fashion Festival

www.freakyfashionfestival.de

 


 Website des Forschungsprojektes „Slow Fashion: Perspektiven für mehr Nachhaltigkeit im Bereich Bekleidung?“ jetzt online

Mehr Informationen zum interdisziplinären Forschungsprojekt finden sich ab sofort auf der neuen Website.


Auftaktveranstaltung Forschungsprojekt „Slow Fashion: Perspektiven für mehr Nachhaltigkeit im Bereich Bekleidung?“

Mittwoch 7.10.2015

Planet M // Expo Plaza 4 // 30539 Hannover

Die Fachtagung wird vom Forschungsverbund InNaBe veranstaltet, dem neben dem feder-führenden ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung aus Hannover, die Hochschulen Hannover und Reutlingen, die Leuphana Universität Lüneburg und die MSH Medical School Hamburg angehören. Der Forschungsverbund führt zurzeit ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt mit dem Titel ‚Slow Fashion: Gestalterische, technische und ökonomische Innovationen für massenmarkttaugliche nach-haltige Angebote im Bedarfsfeld ‚Bekleidung‘ durch. ‚Slow Fashion‘ steht für die freiwillige Verlangsamung und eine damit einhergehende Einschränkung des Bekleidungskonsums durch eine Verlängerung der Nutzungsphase von Kleidung. Notwendig ist neben der Entschleunigung des Bekleidungskonsums aber auch eine umwelt- und sozialverträglichere Gestaltung der textilen Kette vom Rohstoff über das Design bis zur Wiederverwertung von Kleidung. Deshalb werden diese Fragen im Forschungsprojekt in einem weiteren Verständnis von Slow Fashion ebenfalls betrachtet.

Bei der Tagung, die gleichzeitig den inhaltlichen Auftakt des Forschungsvorhabens darstellt, sollen Innovationspotenziale für nachhaltigere Bekleidung und mögliche Hemmnisse für ihre Realisierung entlang der gesamten textilen Kette in einem größeren Fachkreis erörtert werden. Neben einführenden Vorträgen und einer Diskussion zu den Herausforderungen, die mit einer nachhaltigeren Gestaltung der textilen Kette einhergehen, werden drei parallele Workshops zu Innovationen im Design- und Produktionsprozess sowie zu neuen Geschäftsmodellen für nachhaltigere Bekleidung stattfinden.

Die Tagung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen der Textil- und Kleidungsbranche, aus Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen, Nachhaltigkeitsinitiativen, Wissenschaft und Medien.

Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Kontakt:

Prof. Martina Glomb

martina.glomb@hs-hannover.de